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Myanmar (Burma) - Das Goldene Land

Myanmar (Burma) - Das Goldene Land

«Dies ist Burma, und es wird wie kein anderes Land sein, das Du kennst.» Was Kipling vor 120 Jahren schrieb, hat heute noch Gültigkeit.

Myanmar - Vielvölkerstaat zwischen Indien und Südostasien - ist ein zutiefst buddhistisches Land. Eine Reise durch Myanmar ist eine Reise durch die Geschichte; aber auch ein Eintauchen in ein Land mit einzigartiger Ausstrahlung, wo die Tradition eine tragende Rolle im Alltag spielt. Myanmar ist ein unbekanntes Land, das sich während Jahrzehnten westlichen Einflüssen entzogen hat und nun im Begriff ist, sich langsam und vorsichtig zu öffnen.

Land und Leute

Der Zauber von Myanmar

Yangon, die ehemalige Hauptstadt mit der goldenen Shwedagon Pagoda und Strassenmärkten, angefüllt mit den verführerischen Düften des Orients, verzaubert westliche Besucher im Handumdrehen. Mandalay im Norden, Stadt der Jade und Rubine, und Bagan - die prächtige, verlassene Hauptstadt mit hunderten von mystischen Pagoden am Ayeyarwady - sind Erlebnisse die ihresgleichen suchen. Der Zauber des Landes sind dessen Bewohner selbst. Menschen mit graziösen und freundlichen Gesichtern, die stets ein gewinnendes Lächeln ausdrücken. Die Dichter haben recht: «Jedes Mädchen eine Prinzessin, jeder Junge ein Prinz.»

Ebenen und Berge

Myanmar liegt am Golf von Bengalen und grenzt an die Länder Thailand, Laos, China, Indien und Bangladesch. Der zentrale Landesteil ist geprägt von breiten Flüssen und ausgedehnten Ebenen. Die Schwemmebenen des grössten Flusses von Myanmar, dem Ayeyarwady, bilden das landwirtschaftliche Zentrum und sind zugleich Lebensader des Landes. Im Osten an der thailändischen Grenze erheben sich Bergketten und im Norden befinden sich die östlichen Ausläufer des Himalaya. Hier liegt der Hkakabo Razi mit 5'881 m der mächtigste Gipfel des Landes und auch der höchste Berg Südostasiens.

Bevölkerung

Myanmar ist ein Vielvölkerstaat mit rund 48 Millionen Einwohnern, dem 135 verschiedenen Ethnien angehören. Die Birmanen stellen dabei mit 70% Bevölkerungsanteil die grösste Ethnie gefolgt von der Volksgruppe der Shan (8,5%), welche hauptsächlich im Shan-Staat im Osten des Landes leben.

Traditionen

In Myanmar leben ausserhalb der Grossstädte noch viele Menschen in ganz ursprünglicher Weise. Oft wird das Strassenbild von beschaulichen Pferdekutschen und knarrenden Ochsenkarren geprägt. Während in anderen teilen Asiens immer mehr Symbole des Westens Einzug halten, haben sich die Birmanen ihre alten Traditionen und Kulturen bewahrt und praktizieren diese noch heute. Die Beinruderer beispielsweise vom Inle-See rudern mit einem Bein, während sie auf ihrem Boot balancieren und die Netze auswerfen. Ihre Hütten bauen sie auf Pfählen im Wasser. Im Shan-Hochland leben die abgeschiedenen Bergstämme der Arn, Akha und Lahu. Die Frauen der Chin in den nördlichen Bergen tragen spinnennetzartige Tätowierungen im ganzen Gesicht und in ganz Myanmar schminken sich die Frauen und Mädchen mit Thanaka Paste, welche aus Baumwurzeln gewonnen wird, und ihnen als Hautpflege- und Sonnenschutzmittel dient.

Bagan - Tempelruinen in Myanmar

Pagoden

Myanmar ist ein zutiefst buddhistisches Land und die Religion ist im Alltagsleben der Burmesen stark verwurzelt. Bekannt als Land der goldenen Pagoden zeigt sich dies auch in den unzähligen kulturhistorischen Meisterwerken. Unvergleichlich erstrahlen die goldenen Dächer der 2500 Jahre alten Shwedagon-Pagode in Yangon. Es heisst, es sei die wertvollste Pagode der Welt. Ihre hundert Meter hohe Stupa ist vom Sockel bis zur Spitze mit 60 Tonnen Gold bedeckt. Sie ist religiöses Zentrum und gleichzeitig Wahrzeichen des ganzen Landes.

Gemüsemarkt in Myanmar

Küche

Trotz des Einflusses der Nachbarländer ist die burmesische Küche recht eigenständig geblieben. Die traditionell milden Currys bestehen aus Gemüse, Gewürzen und Fisch oder Fleisch. Zu jedem Curry wird neben Reis ausserdem eine Schale mit Gemüse und eine Suppe serviert. Ganz typische Gerichte wie Mohinga, die omnipräsente Fischsuppe und Ono-Kauswe, Nudelsuppe mit Huhn und Kokosnuss sind ein Muss für jeden Besucher.

Unser Angebot in Myanmar

Yangon

Wie ein Glitzertraum in Gold überragt die Shwedagon Pagode die unbestritten wichtigste Stadt des Landes, das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Myanmars. Bei uns besser bekannt unter dem Namen Rangoon, scheint die Millionenmetropole und ehemalige Hauptstadt in den letzten Jahrzehnten im wahrsten Sinne des Wortes den Anschluss verpasst zu haben. Entdecken Sie daher eine Mischung aus verblasster kolonialer Pracht und asiatischer Lebendigkeit, wie sie sonst nirgends mehr zu finden ist.

Mandalay

Mandalay, die Stadt der Jade und Rubine war die letzte Hauptstadt des birmanischen Königreiches und gilt heute, mit seinen tausenden von Mönchen als das religiöse Zentrum des Landes. Die unweit davon liegenden vormaligen Hauptstädte Ava und Amarapura sowie Mingun und das religiöse Zentrum Sagaing mit seinen rund 600 Pagoden werden ebenfalls von Mandalay aus besucht. Mandalay ist ausserdem das Zentrum für Handwerkskunst.

Bagan

Pagodenlandschaft in pastellfarbenen Tönen – ein Ort der die Sinne berauscht. Bagan, die prächtige verlassene Hauptstadt mit Hunderten von mystischen Pagoden am Ayeyarwaddy ist eines der grössten Kulturdenkmäler der Erde.

Inle See

Shan Staat liegt im Osten des Landes und ist die Heimat vieler verschiedener Minderheiten. Der Inle See ist das Herz des Shan Staates. Einbeinruderer, schwimmende Gärten, Holzklöster mitten auf dem Wasser – wo sonst gibt es dergleichen ausser auf dem Inle See? Ein Gewässer voller Wunder, umgeben von Hügeln und geschäftigen Dörfern. Deren Bewohner, die Inthas, haben ihr ganzes Leben dem Rhythmus des im südlichen Shan-Staat gelegenen Sees angepasst.

Goldener Felsen

Goldener Felsen

Das wichtigste Ziel jedes Burmesen ist eine Pilgerreise zur hoch über einem Abgrund balancierenden Pagode von Kyaiktiyo.

Badeferien Ngwe Saung Beach

Ca. 35 km nordwestlich von Pathein (Bassein), im ländlichen Ayeyarwady Delta Gebiet liegt Ngwe Saung Beach. 15 km langer, weisser Sandstrand, gesäumt von Kokospalmen. In unmittelbarer Nähe finden Sie kleine Dörfer und lokale Märkte. Nach einer Rundreise geniessen Sie die ruhige und gemütliche Atmosphäre.

Badeferien Ngapali Beach

Am Golf von Bengalen, im Staat Rakhine, liegt der verträumte Badestrand Ngapali. Etwa 10 Kilometer lang erstreckt sich der weisse Sandstrand mit klarem Wasser und unzähligen Kokospalmen. Mit dem Fahrrad oder zu Fuss erreichen Sie zahlreiche kleine Dörfer. In die Stadt Thandwe zum interessanten Markt sind es nur 25 Fahrminuten. Die ideale Kombination zu Ihrer Burmarundreise!

Gut zu wissen

Gutes Badewetter finden Sie von November bis April. In unseren Sommermonaten herrscht Monsun, der heftige Regenfälle und Stürme bringt. Die Hotels bleiben ab Mitte Mai bis Mitte Oktober geschlossen.

Reiseinformationen Myanmar

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Burma dauert von November bis März. April und Mai sind ebenfalls trocken, aber heiss. Regenzeit herrscht von Juni bis Mitte Oktober. Einer Rundreise steht auch in den Sommermonaten nichts entgegen, sofern man die Hitze bei der Tagesplanung berücksichtigt. Während Yangon sehr feucht ist, regnet es zum Beispiel in Bagan auch im Sommer praktisch nie. Im Tagesprogramm sind längere Ruhezeiten einzuplanen und Besichtigungen in die kühleren Randstunden zu legen. Nicht möglich hingegen sind Badeferien in dieser Zeit.

Baden

Absolute Traumstrände erwarten Sie am Golf von Bengalen. Die beste Badezeit an den feinsandigen, weissen Stränden von Ngapali und Ngwe Saung ist von November bis Mai. In unseren Sommermonaten herrscht Monsun, welcher heftige Regenfälle und Stürme bringt. Dann sind die Flugverbindungen eingestellt und viele Hotels und Restaurants geschlossen.

Sprache

Burmesisch bzw. Birmanisch und Sprachen der Minderheiten. Handelssprache ist Englisch.

Währung und Zahlungsmittel

Die burmesische Währung (Kyat) ist nicht konvertierbar. Es gibt zwar einen offiziellen Wechselkurs, der aber überhaupt nicht dem tatsächlichen Wert entspricht und um ein Vielfaches darüber liegt. Die Reiseleitung hilft den Kunden inoffiziell Geld zu wechseln (=inoffizieller Wechselkurs). Kyat können nicht zurückgewechselt werden, daher ist es ratsam keine grossen Beträge zu wechseln. Generell wird in USD bezahlt. Es ist darauf zu achten, dass unbedingt USD in kleinen und neuen Scheinen in bar mitgenommen werden. Kreditkarten werden in wenigen internationalen Hotels akzeptiert, allerdings nur gegen eine hohe Kommission.

Kommunikation

Mobiltelefone funktionieren in Burma nicht. Es gibt nur ein schlechtes Binnennetz. Das Festnetz arbeitet ebenfalls nicht zuverlässig. Telefonieren braucht Geduld und ist teuer. Internet gibt es nur in wenigen Hotels. Meist reicht die Verbindung, um Emails abzurufen und zu schreiben, aber auch hier ist Geduld vonnöten. Einige Email Provider sind gesperrt!

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +5½ Stunden (im Sommer +4½ ).

Einreise

CH/FL/D/A: Reisepass, mindestens noch 6 Monate über das Ausreisedatum gültig und Touristenvisum (zurzeit CHF 30). Das Visum muss im Voraus beantragt werden.

Hauptstadt und Flughafen

Im November 2005 wurde die Hauptstadt von Yangon unerwartet und praktisch über Nacht nach Naypyidaw, südlich von Mandalay verlegt. Wichtigste Stadt aber bleibt Yangon (Rangoon) mit seinem internationalen Flughafen ca. 20 Minuten ausserhalb der Stadt. Flughafentaxe USD 10 ist bei Abflug zu entrichten.

Religion

Myanmar ist ein Kosmos buddhistischer Gläubigkeit. Einige der berühmtesten buddhistischen Kunstwerke der Welt finden sich hier. Rund 90% der Bevölkerung sind Theravada Buddhisten. Allerdings ist der burmesische Buddhismus stark von Geisterglauben durchwoben. Der Alltag wird durch die 37 Nats (Geister) beeinflusst.

Brauchtum

Wo immer in Myanmar heiliger Boden betreten wird, sind Schuhe und Socken auszuziehen. Verzichten Sie bitte auf kurze Hosen und Röcke.

Politische Situation

Myanmar ist ein Vielvölkerstaat mit über 150 Ethnien und wird seit der Niederschlagung der Demokratiebewegung 1988 durch wechselnde Generäle regiert. Der überraschende Wahlsieg der oppositionellen Nationalen Liga für Demokratie 1990 unter dem Vorsitz von Aung San Suu Kyi löste grosse Repression aus. Die Friedensnobelpreisträgerin von 1991 lebte seither mehrheitlich unter Hausarrest in Yangon. Aung San Suu Kyi ist seit November 2010 nicht mehr unter Hausarrest und darf sich in Burma frei bewegen. Sie gibt den Anhängern der Demokratie wieder Hoffnung.

Wettstein-Betreuung

In Myanmar werden Sie durch unsere lokale Agentur betreut.

Klimatabelle Jan. Feb. März April Mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez.
Tagestemperaturen in °C202327323130302929272420
Niederschlagstage111287689731
Karte Myanmar
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